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Bildrestauration für multifokale Abbildungsoptiken

Bildrestauration für multifokale Abbildungsoptiken
Forschungsthema:Bildverarbeitung
Typ:BA
Betreuer:

Prof. Michael Heizmann,

Motivation

In der Augenheilkunde werden zur Korrektur einer (altersbedingt) verschlechterten Akkommodationsfähigkeit des menschlichen Auges seit einigen Jahren multifokale Kontaktlinsen verwendet. Solche Linsen besitzen über die gesamte Apertur keine einheitliche Brennweite, sondern sind in Zonen von zwei oder mehr unterschiedlichen Brennweiten unterteilt. In der Folge entsteht auf der Netzhaut ein Bild, das eine additive Überlagerung der Bilder der einzelnen Teillinsen darstellt. Bei geschickter Wahl der Brennweiten der Teillinsen erzeugt immer mindestens eine Teillinse eine hinreichend fokussierte Abbildung. Die medizinische Erfahrung zeigt, dass viele Menschen in der Lage sind, aus den überlagerten Bildern das fokussierte Teilbild zu extrahieren.

Der Ansatz multifokaler Abbildungsoptiken soll nun auf technische Systeme übertragen werden. Zwar sind seit langem Techniken zur Erzeugung und Fusion von Bildserien unterschiedlicher Fokussierung bzw. Brennweiten bekannt; diese Ansätze setzen aber voraus, dass die Bilder getrennt voneinander vorliegen und nicht additiv überlagert sind.

Aufgabenstellung

Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Bildgewinnung mittels multifokaler Abbildungsoptiken und Möglichkeiten zur Restauration der fokussierten Teilbilder analysiert werden. Im Einzelnen sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:

  • Simulation der Bildgewinnung multifokaler Abbildungsoptiken
  • Erarbeitung von Restaurationsmethoden für multifokal erzeugte Bilder
  • Experimentelle Verifizierung der erarbeiteten Methoden

Vorkenntnisse und Voraussetzungen

  • Erfahrungen im Bereich Signal-/Bildverarbeitung sind wünschenswert.
  • Die Bachelorarbeit findet in Kooperation mit dem Institut für Biomedizinische Technik (IBT, Prof. Dr. rer. nat. Werner Nahm) statt.

Weitere Informationen