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Studienmodell 2 - Signalverarbeitung

 
Das Institut für Industrielle InformationstechnikDie Gewinnung und Verarbeitung von Informationen über das zugrunde liegende System oder seine Umgebung ist in vielen technischen Anwendungen eine essentielle Aufgabe. Vor allem durch die stetig steigende Leistungsfähigkeit moderner Digitalrechner bieten sich hierbei immer mächtigere Methoden aus den Bereichen Messtechnik und Signalverarbeitung an. Das Augenmerk kann hierbei z.B. darauf liegen, relevante Information von Störungen zu befreien, oder durch Transformation der Eingangssignale erst extrahierbar zu machen. Auch die Konzentration gewonnener Information in wenige entscheidende Merkmale ist oftmals ein interessanter Aspekt, ebenso wie die Informationsübertragung auch unter widrigen Umständen.
 
Das Ziel des Studienmodells 2 ist es, den Studenten eine methodische Herangehensweise an solche und ähnliche Problemstellungen zu vermitteln, sowie ihnen konkrete Werkzeuge aus den Bereichen der Systemtheorie und Signalverarbeitung an die Hand zu geben. Die Grundlagen aus den Bachelorfächern "Signale und Systeme" und "System- und Regelungstechnik" werden hierbei durch feste Modellfächer wie z.B. "Methoden der Signalverarbeitung", "Informationsfusion" oder "Messtechnik"  vertieft und ergänzt. Im Rahmen des Wahlbereichs können individuelle Schwerpunkte z.B. auf spezifische Anwendungsfelder gelegt oder weitere Themengebiete erschlossen werden. Durch Bachelor- und Masterarbeiten am Institut ist auch ein Einblick in den aktuellen Stand der Forschung möglich.
 
Das Studienmodell umfasst feste Modellfächer, welche in den Listen unten aufgeführt sind und wählbare Modellfächer, welche von den Studierenden ausgewählt und mit dem Modellberater abgesprochen werden.
 
Bei Beginn des Masters ab WS 18/19 gelten folgende Pflichtfächer:
 
Vorlesungen Semester SWS LP
Grundlagen zur Vertiefungsrichtung      
Messtechnik WS 2+1 5
Modellbildung und Identifikation WS 2+1 4
Informationsfusion WS 2+1 4
Pflichtbereich der Vertiefungsrichtung      
Optimization of Dynamic Systems WS 2+1 5
Numerische Methoden SS 2+1 5
Methoden der Signalverarbeitung WS 2+2 6
Mustererkennung SS 2+0 3
Signalverarbeitung in der Nachrichtentechnik SS 2+0 3
Nachrichtentechnik 2 WS 2+1 4
Automatisierung ereignisdiskreter und hybrider Systeme SS 2+0 3
Deep Learning für Computer Vision SS 2+0 3
Praktikum Digitale Signalverarbeitung oder SS    
Praktikum Mechatronische Messsysteme WS 0+4 6

Summe

  34 51
 
Bei Beginn des Masters ab WS 16/17 gelten folgende Pflichtfächer:
 
Vorlesungen Semester SWS LP
Numerische Methoden SS 2+1 5
Technische Optik WS 2+1 5
Informationsfusion WS 2+1 4
Optimization of Dynamic Systems WS 2+1 5
Energieübertragung und Netzregelung SS 2+1 5
Methoden der Signalverarbeitung WS 2+2 6
Verteilte Ereignisdiskrete Systeme SS 2+1 4
Mustererkennung SS 2+0 3
Bildverarbeitung SS 2+0 3
Signalverarbeitung in der Nachrichtentechnik SS 2+0 3
Praktikum Digitale Signalverarbeitung oder SS    
Praktikum Mechatronische Messsysteme WS 0+4 6

Summe

  32 49
 
Auslaufend:
 
Vorlesungen Semester SWS LP
Numerische Methoden SS 2+1 4.5
Technische Optik WS 2+1 4.5
Integrierte Signalverarbeitungssysteme WS 2+1 4.5
Optimization of Dynamic Systems WS 2+1 4.5
Leistungselektronik SS 2+1 4.5
Methoden der Signalverarbeitung WS 3+1 6
Verteilte Ereignisdiskrete Systeme SS 3+0 4.5
Mustererkennung SS 2+0 3
Störresistente Informationsübertragung SS 2+0 3
Praktikum Digitale Signalverarbeitung oder SS    
Praktikum Mikrocontroller und digitale Signalprozessoren WS 0+4 6

Summe

  32 48

Wählbare Modellfächer

Eine Liste der möglichen Wahlfächer finden Sie z.B. im Modulhandbuch.

Die Auswahl der Fächer erfolgt durch den Studierenden, sie sollte aber in jedem Fall möglichst frühzeitig mit dem Modellberater abgesprochen werden. Eine Vertiefung auf zwei bis maximal drei Schwerpunkte sollte im Modellplan deutlich erkennbar sein. Im Rahmen der Modellberatung wird hierbei zunächst ein unverbindlicher Modellplan erstellt, welcher jederzeit nach Absprache mit dem Modellberater noch geändert werden kann. Erst zur Anmeldung der Masterarbeit muss der endgültige verbindliche Modellplan beim Masterprüfungsausschuss abgegeben werden, welcher zuvor vom Modellberater genehmigt werden muss.